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DIE SCHILLERNDEN FARBEN DER PFAUENEFEDERN BERUHEN AUF EINEM PHSIKALISCHEN PRINZIP

 

Jeder, der sich die Muster von Pfauenfedern anschaut, ist beeindruckt von deren Schönheit.
Erst vor kurzem haben Wissenschaftler entdeckt, dass diesen Mustern eine erstaunliche Struktur zu Grunde liegt.

 

Chinesische Wissenschaftler haben einen sehr feinen Mechanismus von winzigen Härchen in den Pfauenfedern gefunden, die verschiedene Wellenlängen des Lichts filtern und reflektieren.

Der Physiker Jian Zi und seine Kollegen an der Fudan Universität veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Zeitschrift

„ Proceeding of National Academy of Sciences“. Darin erklärten sie, dass die leuchtenden Farben der Federn nicht durch Pigmente entstehen, sonder durch winzige, kristallähnliche Strukturen.

Zi und seine Kollegen suchten mit leistungsstarken Elektronenmikroskopen nach dem Geheimnis der Farben in den Federn. Sie untersuchten die mikroskopisch kleinen Härchen des männlichen grünen Pfaus (Pavo rnuticus), die an den Ästen seitlich des zarten Federschafts sitzen.

Er besteht aus Stäben aus Melanin, einem Protein, die mit Keratin, einem weiteren Protein, miteinander verbunden sind. Die Forscher beobachteten, dass diese Strukturen, jede einzelne Hunderte Male dünner als menschliches Haar, hintereinander auf dem Mikrohaaren angeordnet sind. Mit Hilfe zusätzlicher optischer Untersuchungen und Berechnungen schauten sich die Wissenschaftler die Zwischenräume der Kristalle und deren Wirkung an. Sie fanden heraus, das die Abmessungen und Formen der Gitterzwischenräume dazu führen, dass das Licht in unterschiedlichen Winkeln reflektiert wird und dadurch unterschiedliche Farben entstehen.

Der Schwanz des männlichen Pfaus erhält seine außergewöhnliche Schönheit durch seine leuchtenden, schillernden, vielfältigen farbintensiven Augenmuster“ sagt Zi, und ergänzt, „ als ich mir die Augenmuster gegen das Sonnenlicht anschaute, war ich beeindruckt von der außergewöhnlichen Schönheit der Farben“. Zi erklärte, dass bis zu einer Studie das genaue physikalische Prinzip, das den Farben der Pfauenfedern zugrunde liegt, noch unbekannt war. Das von den Forschern gefundene Prinzip ist genial, obwohl es äußerst einfach ist.

Es gibt offensichtlich einen ganz speziellen Aufbau der Pfauen-Muster. Die winzigen Gitter und Zwischenräume darin sind äußerst wichtig für diesen Aufbau. Besonders eindrucksvoll ist die Anordnung der Zwischenräume. Wären Sie nicht so angeordnet, dass sie Licht in unterschiedlichen Winkeln reflektieren, dann wäre diese Farbvielfalt nicht vorhanden.

Der größte Teil der Farben der Pfauenfedern basiert auf dieser strukturellen Färbung. Es gibt keine Pigmente in den Teilen der Federn die, die strukturelle Färbung aufweisen. So können Farben entstehen, ähnlich denen auf der Oberfläche von Seifenblasen. Die Farbe von menschlichem Haar entsteht durch Pigmente. Wie sehr jemand seine Haare auch pflegen mag, sie werden niemals die Leuchtkraft und Schönheit der Pfauenfeder erreichen.

Diese großartige Struktur des Pfaus dient außerdem als Inspiration für industrielle Konstruktionen. Andrew Parker, Zoologe und Farbexperte an der Universität Oxford, interpretierte Zis Ergebnisse und sagte, das die Entdeckung sogenannter photonischer Kristalle in der Pfauenfeder für Wissenschaftler die Basis zur Entwicklung von Strukturen für industrielle und kommerzielle Anwendungen bilden könnte. Die Kristalle könnten dazu genutzt werden, Licht in Telekommunikationsgeräten zu leiten oder um neue winzige Computerchips herzustellen.

Der Pfau besitzt erstaunliche Muster und ganz besondere Strukturen. Durch Nachahmung dieses Mechanismus können wir vielleicht sogar schon in naher Zukunft Gebrauchsgüter und Accesoires in leuchtender Verpackung sehen. Wie aber konnte solch ein einzigartiges, intelligentes und eindrucksvolles Design entstehen? Weiß der Pfau, dass die Farben seiner Federn von Kristallen und deren Zwischenräumen bestimmt werden? Sind die Federn an seinem Körper von selbst entstanden und haben sich später dafür entschieden, einen Farbmechanismus zu entwickeln? Konnte der Pfau dann diesen Mechanismus so anpassen, dass dieses eindrucksvolle Design entstand? Natürlich nicht.

Wenn wir beispielsweise ein wunderschönes Muster aus farbigen Steinen am Ufer eines Flusses entdecken, und wir erkennen, dass dieses Muster augenähnliche Bilder aufweist und wie ein Fächer angeordnet ist, dann würden wir sofort denken, dass es bewußt dort angelegt wurde und nicht, dass es einfach durch Zufall dort entstanden ist. Es wäre deutlich, dass dieses Muster, das die Sichtweise eines Künstlers wiederspiegelt und den ästhetische Sinn des Menschen anspricht, von einem Künstler geschaffen wurde. Das gleiche gilt für die Federn des Pfaus. Genauso, wie Bilder und Aufbau die Existenz des Künstlers enthüllen, der sie erschaffen hat, so enthüllen die Pfauenfedern die Existenz ihres Schöpfers. Es besteht kein Zweifel das es Gott war. Der kristallähnliche Strukturen der Pfauenfedern so angeordnet und zusammengestellt hat und solch wunderschöne Muster erschaffen hat.